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Das Unternehmen 2017 wählen.

hier auswählen Allianz SE
Die Finanzkrise 2008 setzte dem Münchener Versicherungsriesen Allianz stark zu, der Aktienkurs fiel damals bis auf Kurse von 50 Euro. Doch das unter dem Vorstandsvorsitzenden Oliver Bäte exzellent gemanagte Unternehmen bewies, dass es zu den substanzstärksten aller DAX-Unternehmen zählt. In schöner Regelmäßigkeit steigen Umsatz und Ergebnis, 2016 wurden 122 Mrd. Euro umgesetzt, unter dem Strich stand ein Jahresüberschuss von 7,3 Mrd. Euro. Für 2017 stehen die Zeichen ebenfalls auf Wachstum: Der Umsatz soll um über 2 % steigen, das operative Ergebnis bei rund 11 Mrd. Euro liegen. Der Aktienkurs hat sich entsprechend deutlich erholt. Heute notiert die Allianz-Aktie wieder bei rund 200 Euro und die Aktionäre werden mit einer ansehnlichen Dividende belohnt, die zuletzt bei 7,60 Euro je Aktie gelegen hatte.
hier auswählen Basler AG
Satte 162 % Kursgewinn verzeichnen Anleger, die Anfang 2017 ihr Geld in die Ahrensburger Basler AG investiert haben. Der im SDAX notierte Hersteller von Spezialkameras für Technologieanwendungen, also Flächen-, Zeilen- und Netzwerkkameras, setzte im Geschäftsjahr 2016 97,5 Mio. Euro um und erzielte einen Jahresüberschuss von 7,9 Mio. Euro. Für 2017 rechnet der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Ley mit einem Konzernumsatz zwischen von 145–150 Mio. Euro bei einer Vorsteuerergebnismarge von 19–20 %. Da das Unternehmen zum Stichtag 30.9.2017 trotz des rasanten Umsatzwachstums mit einer Eigenkapitalquote von über 50 % und einem Netto-Cash-Bestand von 23,1 Mio. Euro hervorragend dasteht, sollte einer deutlichen Dividendenerhöhung gegenüber den 2017 bezahlten 0,74 Euro je Aktie nichts im Weg stehen.
hier auswählen Covestro AG
Mit einem Umsatz von 11,9 Mrd. Euro im Jahr 2016 gehört die im MDX beheimatete Covestro AG zu den international größten Polymer-Unternehmen. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind u. a. die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungsindustrie und der Elektro-und Elektroniksektor. Für das Geschäftsjahr 2017 gibt sich die Gesellschaft, die 2015 als Abspaltung der Bayer AG an die Börse kam, zuversichtlich. Nach neun Monaten konnte das Ergebnis je Aktie gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 7,13 Euro mehr als verdoppelt werden. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Patrick Thomas legte der Kurs der zu 24 Euro platzierten Aktie rasant zu und notiert derzeit etwa 250 % über dem Emissionspreis. Und es wird eine ansprechende Dividende gezahlt. Zuletzt lag diese bei 1,35 Euro je Aktie.
hier auswählen Deutsche Beteiligungs AG
Mit einem der besten Konzernergebnisse der Unternehmensgeschichte in Höhe von 90,4 Mio. Euro hat die im SDAX notierte Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) das am 31.9. endende Geschäftsjahr laut vorläufiger Zahlen abgeschlossen. Die DBAG initiiert geschlossene Private-Equity-Fonds und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Unter dem Vorstandssprecher Torsten Grede, der seit 2013 das Vorstandsgremium anführt, entwickelt sich das Konzernergebnis stetig positiv. Die Aktionäre profitieren von einer Ausschüttung, die bei 1,40 Euro je Aktie liegt und einer Dividendenrendite von knapp 3 % entspricht. Für die kommenden Jahre erwartet der Vorstand ein Konzernergebnis, das über dem des laufenden Geschäftsjahres liegen soll.
hier auswählen Hypoport AG
Gut zehn Jahre liegt die Erstnotiz der Berliner Hypoport AG zurück. Die AG ist Muttergesellschaft der Hypoport-Gruppe, deren Tochterunternehmen sich unterstützt durch Finanztechnologie (FinTech) mit dem Vertrieb von Finanzdienstleistungen befassen. Dabei ist das Unternehmen unter dem Vorstandsvorsitzenden Ronald Slabke in den Bereichen Kreditplattform, Privatkunden, Institutionelle Kunden und Versicherungsplattform aktiv. 2016 erzielte der SDAX-Wert einen Umsatz von 157 Mio. Euro und ein EBIT von 23 Mio. Euro. 2017 soll der Umsatz zweistellig wachsen, auch das Ergebnis wird höher erwartet. Aktionäre können sich ob der guten Geschäftszahlen über ein 2017er-Kursplus von mehr als 67 % freuen, für den Zeitraum der letzten drei Jahre ist ein sagenhafter Kursgewinn von knapp 1.000 % zu verzeichnen.
hier auswählen Infineon Technologies AG
Die vor neun Jahren noch als Pleitekandidat bei Aktienkursen um 0,35 Euro (!) gehandelte Münchener Infineon Technologie AG hat einen rasanten Aufstieg hinter sich. Die Aktie notiert aktuell bei etwa 22 Euro. Allein im Jahr 2017 steht ein Kursplus von rund 35 % zu Buche, womit der Gesamtmarkt deutlich geschlagen werden konnte. Zu verdanken hat der im DAX notierte Chiphersteller die positive Entwicklung in erster Linie Dr. Reinhard Ploss, der seit 2007 als Vorstand tätig ist und seit 2012 als Vorstandsvorsitzender agiert. Im zum 30. September beendeten Geschäftsjahr 2016/17 konnte das Unternehmen den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9 % auf über 7 Mrd. Euro steigern. Unter dem Strich steht ein um 23 % verbessertes Jahresergebnis von 1,2 Mrd. Euro. 2018 soll der Umsatz um weitere 9 % steigen.
hier auswählen Koenig & Bauer AG
Mehr als versechsfacht hat sich der Kurs der im SDAX gelisteten Koenig & Bauer-Aktie innerhalb der letzten drei Jahre. Der Druckmaschinenhersteller ist Markt- und Technologieführer im Banknoten- und Sicherheitsdruck, im großformatigen Bogenoffset sowie im Zeitungsdruck und weist in den letzten Jahren eine tolle Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf. Unter dem seit 2011 agierenden Vorstandsvorsitzenden Claus Bolza-Schünemann konnte 2016 der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 14 % auf 1,17 Mrd. Euro gesteigert werden, der Jahresüberschuss verdreifachte sich auf 82 Mio. Euro. 2017 wird ein Umsatz von 1,25 Mrd. Euro angestrebt, die EBIT-Rendite soll 6 % erreichen. Mittelfristig peilt man einen jährlichen Umsatzanstieg von 4 % an, die EBIT-Marge soll je nach Konjunkturlage zwischen 4 und 9 % liegen.
hier auswählen OSRAM Licht AG
Die Aktien der OSRAM Licht AG wurden den Siemens-Aktionären 2013 im Rahmen einer Abspaltung in die Depots gebucht. Insbesondere dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Olaf Berlien ist es zu verdanken, dass der Lichthersteller seither konkurrenzfähig geblieben ist. Durch den Verkauf einzelner Teilbereiche wurde das Kerngeschäft gestärkt und die Profitabilität erhöht, sodass 2017 (per 30.9.) bei einem Umsatz von 4 Mrd. Euro ein operatives Ergebnis von knapp 700 Mio. Euro vermeldet werden konnte. Im kommenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um über 5 % wachsen. Der Aktienkurs kletterte von 24 Euro beim Börsengang auf zwischenzeitlich über 70 Euro, zudem werden die Aktionäre des MDAX-Konzerns mit einer Dividende von 1,10 Euro je Aktie verwöhnt, die im kommenden Jahr sogar leicht angehoben werden könnte.
hier auswählen paragon AG
Eine unternehmerische Glanzleistung liefert seit vielen Jahren Klaus-Dieter Frers, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär der Delbrücker paragon AG ab. Nach einem Insolvenzantrag im Jahr 2009 gelang es Frers, aus dem notleidenden Automobilzulieferer ein hochprofitables Unternehmen zu formen, das 2016 einen Konzernumsatz von 103 Mio. Euro sowie ein Konzernergebnis von 3,6 Mio. Euro verbuchen konnte. Im laufenden Geschäftsjahr 2017 brachte der umtriebige Manager die paragon-Tochter Voltabox an die Börse und hievte den Konzern damit in neue Dimensionen. Der Umsatz soll jetzt bei 120 bis 125 Mio. Euro liegen, die EBIT-Marge wird zwischen 9 und 9,5 % erwartet. Anleger honorieren die Wachstumsstory mit Zukäufen, sodass sich der Aktienkurs binnen der letzten fünf Jahre verachtfachen konnte.
hier auswählen Wacker Chemie AG
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 7 Mrd. Euro gehört die Wacker Chemie AG zu den Schwergewichten im MDAX. Der global operierende Chemiekonzern mit weltweit 23 Produktionsstandorten und etwa 13.500 Mitarbeitern erzielte 2016 einen Konzernumsatz von 5,4 Mrd. Euro, das Jahresergebnis lag bei 190 Mio. Euro. 2017 soll der Konzernumsatz weiterwachsen, das EBITDA soll bei 1 Mrd. Euro und damit über dem Wert des Vorjahres von 955,5 Mio. Euro liegen. Damit setzt der Konzern den Wachstumskurs der letzten Jahre unter dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Rudolf Staudigl uneingeschränkt fort. Aktionäre können sich binnen der letzten vier Jahre über einen Kursanstieg von 70 % freuen. Daneben schüttet das Unternehmen regelmäßig eine ordentliche Dividende aus, die zuletzt bei 2 Euro je Aktie lag.